...mil veces la vida, para qué vivir?...

Sonntag, 18. März 2012

Endlich unendlich. Tango unendlich. Unendlich Tango.

Schönes Zitat einer Tangolehrerin, neulich von einem Tangotänzer erhalten. 

»Der Weg ist das Ziel. Das Ziel, welches sich unendlich dehnt. 
Wie im Tango. Unendlichkeit ... unendliche Perlenkette von Lichtblicken, 
die uns wie das Gehen im Tango flüchtige Momente der Glückseligkeit 
erspüren lässt.« 
(Marie-Paule Renaud)

Wie schön, zu wissen, dass man ankommen kann und es trotzdem weitergeht. Stetige Fortbewegung im geistigen Sinne, kein Stehenbleiben, keine Stagnation. Unendliche Ausdehnung des Ziels. Ein Ziel vor Augen haben, das sich doch beim eigentlichen Erreichen immer weiter nach vorne bewegt, uns herausfordert, weiterzumachen, weiterzugehen. Nicht aufzugeben bei kleinen Erfolgen. Sondern wach zu bleiben. Für die Unendlichkeit des Ziels. Für die Unendlichkeit des Ankommens. Für die Unendlichkeit der Schritte, die man im Tango und im Leben machen kann. 

Immer den nächsten Schritt im Auge haben. Und dankbar sein, ihn machen zu können. Stehenbleiben ist wie die das Verneinen von Entwicklung. Stattdessen dem Ziel folgen... und die Lichtblicke aufsaugen wie kleine Sterne, die uns geschenkt werden auf unserem Weg. Und genau bei diesem Gehen, im Tango und im Leben, bei dem ewiglich Weiterschreiten auf dem Weg zum unendlichen Ziel, können wir die Glückseligkeit des Moments einsaugen. Kleine kurze Momente, immer wieder. Aneinandergereiht wie kleine Perlen, wartend an so vielen Orten auf unserem Weg....man muss nur wach bleiben. Wach für den Moment. Wach für das Weitergehen. Wach für das Ziel....


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